Eisstocksport Aktuell

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Deutscher Sommerpokal

Das Team

Diese Mannschaft wird den LEV Schleswig-Holstein beim Deutschen Pokal auf Sommerbahnen am 07.09.2002 in Simbach am Inn vertreten. Beim Kadertraining der Landesauswahl kristallisierte sich folgende Mannschaft heraus:

hintere Reihe von links Uwe Jensen, Peter Hiller und Helmut Hartl, vordere Reihe Mathias Schweimer und Werner Haut.

Am 07.09.2002 fand für die Eisstocksportler des LEV Schleswig-Holstein bereits einer der Höhepunkte der noch jungen Saison statt. Mit einer Landesauswahl die sich in mehreren gemeinsamen Trainingseinheiten herauskristallisiert hatte ging es am Freitagmorgen um 3:00 Uhr auf die zwölfstündige Reise nach Simbach am Inn. Nach Besichtigung der Anlage, eine Mehrzweckhalle in der an diesem Abend noch Kart Rennen stattfanden, war nach einer Abschlussbesprechung und gemeinsamen Essen frühe Bettruhe angesagt. Dies sollte sich am nächsten Morgen gleich auszahlen. Das Team musste laut Spielplan zunächst gegen vier bayerische Mannschaften antreten, wovon mit EC Augsburg und  SC Zwiesel auch absolute Titelfavoriten die Gegner waren. 
Überraschenderweise stand es im ersten Spiel gegen den ESC Weißenhorn nach drei Kehren 11:0 für die Landesauswahl. Hier gelang es Peter Hiller vom Möllner SV in jeder Kehre seinen Nachschuss in Punkte zu verwandeln. In der vierten Kehre dann aber ein unerklärlicher Einbruch, so dass Weißenhorn neun Punkte schreiben konnte und damit wieder im Spiel war und dieses auch mit 17:11 gewann. Nachdemdas zweite Spiel klar abgegeben wurde, kam es im dritten Spiel zum Aufeinandertreffen mit der "Weltauswahl" des EC Augsburg in der zwei deutsche und ein österreichischer Nationalspieler stehen. In dieser Begegnung spielten die Holsteiner alles oder nichts.

    1. Platz EC Augsburg

  2. Platz SC Zwiesel

Hier, sowie im nächsten Spiel gegen Zwiesel, sorgte besonders Werner Haut vom PSV Neumünster mit einer Serie von blitzsauberen Punkttreffern für ungläubiges Staunen bei den Gegnern, die aber sofort die Gefahr erkannten und letztlich dennoch sicher gewannen. Im fünften Spiel war mit dem ERC Hannover dann endlich eine "machbare" Mannschaft der Gegner. Inzwischen hatten sich alle Spieler der Schleswig-Holsteiner auf gutem bis sehr gutem Niveau stabilisiert, so dass Hannover sicher mit 23:5 besiegt werden konnte. Die nächste Begegnung gegen Eintracht Frankfurt bestätigte dies zunächst auch, denn der LEV ging wiederum mit 11:0 in Führung um dann ebenfalls wieder Angst vor der eigenen Courage zu bekommen und am Ende lediglich ein 11:11 Unentschieden heraussprang.
Auch der nächste Gegner vom TV Erpolzheim galt eigentlich als übermächtig, aber diesmal konnte ein 0:10 Rückstand noch in einen 13:10 Überraschungserfolg umgewandelt werden. Gegen die ESG Stockstadt Mainhausen galt die Landesauswahl als leichter Favorit, hier zeigte man sich im Verlauf des Spiels bei einer strittigen Szene vielleicht zu fair und kam trotz guter Leistung schließlich nicht über ein 15:15 Unentschieden hinaus. Als nächstes wartete mit dem Kölner EC wieder eine lösbare Aufgabe, die mit einen 25:5 Sieg auch souverän gelöst werden konnte. Damit war die Zielvorgabe mehr Punkte als im Vorjahr zu erzielen bereits erfüllt. In der folgende Begegnung gegen Stuttgart-Vaihingen war bei der 5:21 Niederlage für die Nordlichter erwartungsgemäß nichts zu holen, gleiches galt auch für das 6:22 gegen den SERC Schwenningen. 
Das Waterloo folgte für das LEV Team dann aber in der Begegnung gegen Crimmitschau, eigentlich eine sichere Bank für zwei Punkte, gelang es von Beginn an nicht Line ins Spiel zu bringen, so dass eine 0:36 Niederlage die logische Folge war. Begünstigt wurde die schwache Leistung durch wieder auftretende Kniebeschwerden bei Werner Haut die anschließend zu eine Auswechselung nötig machten. Der Bruch im Spiel war allerdings entgültig, so dass es im restlichem Turnierverlauf zu keinem Punktgewinn mehr reichte. Die einzige reelle Chance hierzu bestand gegen SC Viktoria Weimar, hier wurde letztlich jedoch knapp mit 11:13 verloren.Die restlichen Spiele gegen die bayerischen Mannschaften aus Simbach, Gotteszell und Garham wurden jedoch in nicht akzeptabler Höhe verloren, was aufgrund der nun schlechteren Stockquote am Ende einen Platz kostete, so dass man noch hinter Hannover auf den 14. Rang zurückfiel.

3. Platz EC Garham

Sieger wurde bei den Herren der EC Augsburg vor SC Zwiesel und EC Garham, während der Titel bei den Damen an den RSV Büblingshausen, gefolgt von TSV Kühbach und dem Veranstalterteam aus Simbach, ging.

1. Platz Damen RSV Büblingshausen

2. Platz Damen TSV Kühbach

     
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